Aromapflege
                                    
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Die Aromapflege

Die gesundheitsfördernde und heilende Wirkung ätherischer Öle* ist seit tausenden von Jahren bekannt und wird vielfach als "bewährtes Hausmittel" eingesetzt.

Schon die alten Ägypter nutzen den Extrakt der Vanille zur Schmerzlinderung bei jeder Art von Kopfschmerzen . Der natürliche Extrakt der Vanille enthält Eugenol. Dies ist ein ätherisches Öl*, welches antiseptisch und schmerzlindernd wirkt. Es hilft dabei "verstopfte" Blutgefäße frei zu machen.

Auch unsere Großeltern haben ätherische Öle* bei diversen Beschwerden eingesetzt und einige davon kennen wir auch noch:

  • Zwiebelwickel bei Ohrenschmerzen und als Schleimlöser bei Schnupfen
  • Lavendel zur Mottenbekämpfung
  • Zitronenöl gegen Mücken und andere Insekten
  • Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen
  • Rosmarin bei Kreislaufproblemen ( Riechfläschchen)
  • Thymian zur Raumdesinfektion in Krankenhäusern
  • Inhalation mit Kamille, Eukalyptus und Co. bei Erkältungen
  • Lavendel auf dem Kopfkissen bei Schlafproblemen
  • Rosenöl oder Jasminöl als Aphrodisiakum

Was ist Aromapflege?

Aromapflege ist die Anwendung von ätherischen sowie fetten Pflanzenölen** zur Steigerung des Wohlbefindens, der Gesundheit sowie zur Stärkung der körpereigenen Abwährkräfte und Selbstheilungskräfte. Sie hilft Genesungsprozesse zu beschleunigen, den Zustand des Hautbildes zu erhalten oder zu verbessern, dient der Entspannung aber auch zur Schönheitspflege.

Aromapflege wirkt zum einen durch die Aufnahme der Öle über die intakte Haut aber auch durch das Riechen der Duftstoffe.

Solange wir atmen, riechen wir.

Der Geruchsinn ist älteste Sinnesorgan des Menschen. Ein schöner Duft erzeugt in uns ein angenehmes Gefühl und beeinflusst damit unsere Psyche. Wird ein Duft von uns wahrgenommen, setzen die Duftmolekühle auf unserer Riechschleimhaut einen chemischen Reiz, welcher binnen von Sekundenbruchteilen in unser Gehirn und dort ins limbische System gesendet wird. Dort findet die Steuerung unserer Gefühle und Emotionen statt. Düfte können in uns Erinnerungen und Gefühle hervorrufen, die unser Wohlbefinden beeinflussen.

Düfte sind in der Lage Freude und gute Laune, Entspannung oder Appetit hervorzurufen. Sie können aber auch traurige Erinnerungen zurück bringen.

Sinnesorgan Haut:

Die fettlöslichen kleinen Bestandteile der ätherischen Öle können schnell in die Haut eindringen, vor allem in Verbindung mit fetten Pflanzenölen. Über die Haut gelangen sie innerhalb kurzer Zeit in die Blutbahn und somit zu unseren inneren Organen. Dort können sie Ihre Wirkung entfalten. Bereits nach 5 - 20 min. können die ätherischen Öle in der Atemluft und in unserem Blut festgestellt werden.

Ein eindrucksvolles Beispiel für Skeptiker:

Pfefferminze gegen Paracetamol bei Kopfschmerzen
In einer Doppelblindstudie (durchgeführt am Klinik für Neurologie der Christian-Albrechts-Universität Kiel) zur Bekämpfung von Spannungskopfschmerzen wies Prof. Göbel nach, dass Pfefferminze eine etwas stärkere Wirkung bei Kopfschmerzen hat als das weltweit bekannte Präparat Paracetamol.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=peppermint%20paracetamol

 

Ätherische Öle wirken

  • im und am Körper (Pflege, Schmerzen, Narben, Verbrennungen, Schwangerschaft)
  • auf die menschlichen Psyche (Angst, Sorgen, Depressionen, Trauer)
  • durch Massagen, Bäder, Einreibungen, Inhalation und Einnahme - Weiterleitung ins Blut und danach in den ganzen Körper.

Aufgaben von Ätherischen Ölen in der Ntur

  • Abwehr von Bakterien und Pilzen
  • Abwehr von Insekten und Fressfeinden
  • Unterstützung der Wundheilung

Haupteinsatz bis heute ist die Raumbeduftung (Duftlampen, Duftsteine, Aromastreamer, Duftbrunnen), aber auch in Massageölen, Wickeln und Auflagen findet sie Anwendung.

Hilfe in der Schwangerschaft:

  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Linderung von Erkältungssymptomen
  • Linderung vorzeitiger Wehen
  • Harnverhalt
  • Hilfe bei Schlafstörungen
  • Linderung von Verspannungen

Hilfe im Wochenbett:

  • Pflege von Dammwunden
  • Milchbildungsöl
  • Pflege von Kaiserschnittnähten
  • Hilfe bei Milchstau
  • Hilfe bei Erschöpfung und Müdigkeit
  • Hilfe bei Miktionsstörungen (Blasenprobleme)
  • Hilfe bei Schlafstörungen
  • Ausbalancieren bei seelischer Schieflage
  • Hilfe bei Krislaufproblemen

Hilfe für das Neugeborene:

  • Hilfe bei Blähungen
  • Hilfe bei Unruhezuständen
  • Hilfe bei Schlafproblemen

Nach der Stillzeit:

  • Hilfe beim Abstillen

allgemeine Indikationen für die Anwendung der Aromapflege:

  • Pflege bei Erkältungsbeschwerden
  • Hilfe bei Schlafstörungen
  • Hilfe bei Verbrennungen
  • Linderung bei Kopfschmerzen
  • Linderung von Übelkeit
  • Stärkung der Abwährkräfte
  • Pflege von Narben
  • Pflege von kleinen Wunden
  • Pflege von Prellungen
  • Schmerzlinderung
  • Förderung der Konzentration
  • Hilfe bei Müdigkeit und Erschöpfung
  • Hilfe bei Übelkeit und Appetitlosigkeit
  • Hilfe bei Verspannungen
  • Hilfe bei Stimmungsschwankungen

 

Wichtig zu wissen:

* ätherische Öle werden aus Pflanzenteilen wie Blüten, schalen, Blättern, Wurzeln und Hölzern gewonnen. Je nach Pflanzenteil werden verschiedene Gewinnungsverfahren genutzt ( Wasserdampfdestilation, Pressen, Extraktion). Ätherische Öle sind flüssig, fettlöslich und brennbar. Es gibt nur wenige Öle die pur auf die Haut aufgetragen werden können. Alle anderen Öle sollten in einem fetten Pflanzenöl gemischt werden.

** fette Pflanzenöle sind Öle die durch Pressung aus Pflanzen oder Samen gewonnen werden. Sie sind reich an Vitaminen und wertvollen ungesättigten Fettsäuren und werden schnell über die Haut in den Körper transportiert.

Der therapeutische Wert synthetischer Öle ist gleich null. Synthetische Öle enthalten Bestandteile auf Mineralölbasis, welche nicht über die Haut aufgenommen werden können. Mineralöle legen sich wie ein Film über die Haut und behindern so die natürliche Hautatmung. Synthetische Duftstoffe rufen zu dem bei vielen Menschen Allergien hervor und stehen in dem Verdacht unser Immunsystem zu schwächen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 30-08-17

 

 

 

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